Eva Mändl Roubickova: Langsam gewöhnen wir uns an das Ghettoleben" - ein Tagebuch aus Theresienstadt
Das Tagebuch der Eva Mändl Roubíčková ist ein einmaliges Zeitdokument über die Lebensbedingungen im Ghetto Theresienstadt, das, obwohl ursprünglich auf Deutsch verfasst, bisher noch nie in Deutschland veröffentlicht wurde. Das Besondere an diesem Dokument ist die Tatsache, dass die Autorin eine der wenigen Überlebenden des tschechischen Ghettos ist, die fast über die gesamte Zeit seines Bestehens dort inhaftiert war und während dieser Zeit kontinuierlich ihre Erlebnisse und Empfindungen niedergeschrieben hat. Ihr Tagebuch schafft eine Unmittelbarkeit, die keinen Leser unberührt zurücklässt.
Das Tagebuch von Eva Mändl Roubíčková ist ein einmaliges Zeitdokument über die Lebensbedingungen und Zustände im Ghetto Theresienstadt, das, obwohl ursprünglich auf Deutsch verfasst, bisher noch nie in Deutschland veröffentlicht wurde. Das Besondere an diesem Dokument ist die Tatsache, dass Eva Mändl Roubíčková eine der wenigen Überlebenden des tschechischen Ghettos ist, die fast über die gesamte Zeit seines Bestehens, von 1941 bis 1945, dort inhaftiert war und während dieser Zeit kontinuierlich ihre Erlebnisse und Empfindungen aufgeschrieben hat. Das Tagebuch schafft eine Unmittelbarkeit, die keinen Leser unberührt zurücklässt. Eva Mändl Roubíčková, geboren 1921 in Žatec (Saatz) als Kind einer deutschsprachigen jüdischen Familie, siedelt mit ihrer Mutter nach dem Münchener Abkommen und der damit verbundenen Annexion des sogenannten „Sudetengaus“ nach Prag über. Dort beginnt sie, regelmäßig Tagebuch zu führen. Was als Einblicke in das Alltagsleben einer jungen Jüdin im Nationalsozialismus beginnt, wird nach der Deportation ihrer Familie nach Theresienstadt im Dezember 1941 zunehmend zu einer Art Überlebenshilfe zur Wahrung eines Restes menschlicher Würde in einer entwürdigenden Situation. Das Grauen des Ghettos, die brutalen Arbeitsbedingungen, die elenden Unterkünfte, Krankheit und Tod und die ständige Bedrohung durch die Todestransporte nach Auschwitz werden zunehmend Teil ihres Alltags, das Überleben ihrer Familie zum zentralen Lebensinhalt. Gleichzeitig beschreibt sie aber auch das Bedürfnis der Ghettobewohner, einen Alltag aufrechtzuerhalten, der an Normalität erinnert. Dieses Oszillieren zwischen Verzweiflung, der Ungewissheit über die Zukunft und den kleinen nicht selbstverständlichen Freuden des täglichen Lebens, der Hoffnung und der Begegnung mit anderen Menschen, zeichnet dieses Tagebuch aus. (Ankündigung des Konkret Literaturverlag)
Trackback URL for this post:
Navigation
Neueste Blogeinträge
- Kommentare auf der FSK-Website
- Chatten mit den Sendenden und den HörerInnen
- 137 Jahre deutscher Volksgemeinschaftswahn: Veranstaltungen gegen deutsche Einheit
- Neue Ubuntu Version auf den Bürorechnern
- Arne Zank bei Metroheadmusic am 28.08.2008
- Akustisch begleitet spazierengehen
- Unpeeled ! Sendung wegen des Klima Camps vom Sonnatg 24.8. auf Sonntag den 31.8. 20:00 Uhr verschoben!
- Jingle zum Klima/Antira Camp ist da
- Chaos Computer Club bietet Betroffenen Hilfe gegen Zensur in China
- atmospheric_disorder stellt sich vor
Letzte Kommentare
- Die gestrige "Jazz odersusy (nicht überprüft)
- traurig nur, dass, ähnlichnuke 'em (nicht überprüft)
- Habt ihr nicht auch FotosBritt (nicht überprüft)
- das war ja wohl grade nUnknown (nicht überprüft)
- Wie das bei FSK so aussieht,Susanne (nicht überprüft)
