"Die SS behandelte uns schlechter als Schlachtvieh"
Zwi Helmut Steinitz,1927 als Sohn einer liberalen jüdischen Familie in Posen geboren, ist zwölf Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 Polen überfällt, besetzt und sofort beginnt, die Bevölkerung zu terrorisieren. Seine Eltern und sein Bruder werden im Vernichtungslager Belzec ermordet. Er überlebt das Warschauer Ghetto, das Arbeitslager Plaszow, schließlich Auschwitz, die Todesmärsche und wird am 3. Mai 1945 von einer amerikanischen Armee-Einheit befreit. Nicht einmal 18 Jahre alt, will er so schnell wie möglich Europa verlassen, wo er alles verloren hat, um im damaligen Palästina seine neue Heimat zu finden. Erst im Jahre 1997 ist Zwi Steinitz in der Lage, die Geschichte seiner Familie und seines unvorstellbaren Leidensweges niederzuschreiben. (Aus der Veranstaltungsankündigung.) Veranstalterin war der Freundeskreis von Yad Vashem in Deutschland e.V.
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