Samstag, 2. Februar 2008 um 14 Uhr
Ein Radioballett besteht daraus, die Verhaltensweisen einer zerstreuten Menschenmenge per Radio zu koordinieren. Im Radio wird eine Geschichte erzählt und einfache Handlungsvorschläge für die Hörer_innen bzw. Teilnehmer_innen gegeben, wie etwa rückwärts Laufen, Springen, Drehen u.ä.. Dadurch brechen mehrere Menschen gleichzeitig und in gleicher Form mit gesellschaftlichen Normen im öffentlichen Raum. Auf diesem Wege wird der öffentliche Raum genutzt um bei Passant_innen Irritationen zu wecken und hierdurch ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Das Radioballett setzt darauf, dass Menschen nach Erklärungen für „unnormales“ Verhalten suchen und sie auf diesem Wege erreichbarer und sensibilisierbarer für politische Themen werden.