Loretta

Loretta

LO könnte sein: Lokal. R und A könnte sein: Radio. Was aber ist nun der Rest, nämlich ETT ? Wer ist ETT ? Stan vielleicht. Wir kämpfen seit Jahren für Stans Recht, Babys zu kriegen. Stan möchte auch nicht mehr Stan heißen, sondern Loretta. Womit wir beim Thema wären: Natürlich ist Radio Loretta frei. Also unkommerziell. Emanzipatorisch. Revolutionär. Fernsehn ist doof. Ja ja.

Freies Radio, das kann sein:
Raum für Kommunikation im Stadtteil.
Kompetentes Dilletantentum.
Widersprüche.
Konfrontation.
Nicht: Moderation. Unterhaltung, nicht zum Zweck der Vermarktung von Produkten.
Spaß. Radio vom Rest. (ETT sendet!)

Freies Radio löst sich vom gängigen Medienbegriff.
Alternativ-journalistisches Expertentum wäre nur dasselbe in grün.

Radio ist Verstärker - Diskurs-Verstärker.
Verstärker: Leute werden laut.
Diskurs: Vom Hören zum Sprechen zum Senden.
Verstärker: Mehr Leute werden lauter.

Radio: Macht Transparenz !

FSK kann Möglichkeiten einer Öffentlichkeit schaffen,
kann unter
Umständen ein sammelndes Medium sein.

Quergelesen - Die Dienstagmittagsendung
redaktion3 [at] fsk-hh [dot] org
querfunk.de
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Medienreflexion

Ohne Strom bleibt die Lampe aus. Hoffen wir also, dass er fließt und die Sendung ausstrahlt, in der wir vom Filmfestival in San Sebastian zurückgekehrt sind, Alain Resnais 'Nacht und Nebel' noch einmal ansehen (der den Holocaust in den fünfziger Jahren bis heute gültig erinnert), den Äther als Medium betrachten, das nicht existiert und Geert Lovinks (ehemals Agentur Bilwet) neues Buch 'Zero Comments' gelesen haben. Das alles erfindet das Radio nicht neu, aber wir haben auch ein Buch auf dem Schreibtisch, das behauptet nicht weniger: Re-Inventing Radio. Wir werden hören, wenn der Strom fliesst und der Äther mitmacht.


leselampe [at] fsk-hh [dot] org
LIGNA: Der neue Mensch.

Während der grassierenden Orientierungslosigkeit mit Nationalismus, Rückkehr zur Religion und anderen Merkwürdigkeiten begegnet wird, schlägt LIGNA einen Blick in die utopischen Entwürfe des frühen 20. Jahrhunderts vor: "Der neue Mensch" kann die Produktionsverhältnissse des Körpers, der Subjektivität verändern. In vier Übungen in utopischen Bewegungen werden vier Positionen der 20er Jahre gegenwärtig, die vergessen, verdrängt oder entstellt sind: die Biomechanik des sowjetischen Regisseurs Meyerhold, der unter Stalin hingerichtet wurde; die Versuche des Lehrstücks des Dichters Brecht, die von der nationalsozialistischen Herrschaft unterbrochen und nicht wieder aufgenommen wurden; der Bewegungschor des Tänzers Rudolf von Laban, mit dem dieser 'den neue Menschen' entwarf; Slapstick, wie Charlie Chaplin ihn als fortwährnde Abweichung von jeder Norm entwarf. Zwischen diesen Positionen stellt sich die Frage, welches Leben wir produzieren wollen.


http://www.ligna.blogspot.com
Theatermagazin der Redaktion 3 Wiederholung der aktuellen Sendung
buehnenworte [at] web [dot] de
Das Theatermagazin der Redaktion 3

Die Sommerpause ist vorbei und wir starten in die neue Saison. Welche Stücke wir diesmal vorstellen werden, ist bei Redaktionsschluß (wie immer) noch unklar.
Bei Fragen, Anregungen, Kritik bitte Mail an
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